Blog

Zurück zum Blog

Sekundärforschung: Was bietet die best for planning (b4p)?

Sekundärforschung | Veröffentlicht am 19. September 2017

Quellen für Sekundärforschung gibt es im heutigen Online-Zeitalter viele. Doch ein besonders umfassender Datenschatz steckt in der der von Mediaagenturen gerne genutzten Markt-Media Studie best for planning (b4p). Welche Daten sind hier verfügbar? Wer darf Sie nutzen? Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es? BESTSIGHT hat ein paar Tipps und Eckdaten für Sie zusammengestellt:

Umfangreiche Mediennutzungsdaten – Sekundärforschung nur für private Nutzer kostenlos

Die fünf großen Verlage Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Hubert Burda Media und Gruner + Jahr stellen die Ergebnisse aus einer umfangreichen Markt-Media-Studie regelmäßig aktualisiert unter dem Titel „best for planning (b4p)“ zur Verfügung.

Auf der Basis von über 30.000 Interviews sind dort die Ergebnisse zur Bekanntheit bzw. Verwendung von 2.400 Marken  hinterlegt. Außer wird das Medienverhalten für alle relevanten Mediengattungen erfasst. Diese reichen von Print (177 Zeitschriften und 66 Tageszeitungen) und TV über Kino und Plakat bis hin zu digitalen Angeboten. Schließlich werden die Verbraucher breit angelegt nach ihren allgemeinen Einstellungen befragt. Dazu werden sie hinsichtlich ihrer Zugehörigkeit zu Altersgruppen, Lebenszyklen und vielem mehr klassifiziert.

Mit ein paar Klicks lassen sich die gewünschten Informationen in Tabellenform abrufen und auch in Excel exportieren, um damit weiter zu arbeiten.

Vielseitige Abfragemöglichkeiten

Die Abfragemöglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind so umfangreich, dass wir hier nur exemplarisch ein paar Möglichkeiten skizzieren wollen:

  • Wie ist die Verwenderreichweite einer bestimmten Marke oder Produkt-Kategorien?
  • Wie ist die Altersstruktur bestimmter Verwender?
  • Bei welchen demografischen oder psychografischen Zielgruppen ist eine Marke besonders beliebt?
  • Welche Medien nutzen die Verwender einer Marke überdurchschnittlich?
  • Wie ist die Einstellung der Verwender bestimmter Marken zu Gesundheit, was sind ihre Hobbies? U. v. m.

Kritisch anzumerken bleibt nicht viel: In der Handhabung des Systems scheint es schon fast zu viele Abfragemöglichkeiten zu geben. Die Auswahlliste ist schier unendlich. Dennoch teilt die b4p-Studie die Nachteile aller Sekundärstatistiken: Die Abgrenzungen und Definitionen von Fragen oder Antworten passen häufig in b4p nicht 1:1 zu bereits vorliegenden Definitionen. Selbstverständlich kann eine so breit angelegte Studie nicht auf einzelne Produkte herunterbrechen, sondern muss auf dem Markenlevel bleiben, von denen naturgemäß auch nicht alle erfasst sein können. Außerdem ist ein Zeitvergleich in der online verfügbaren Version nur möglich, wenn man sich die vorherigen Daten zu einem früheren Zeitpunkt abgespeichert hat.

Trotz der genannten Einschränkungen ist die b4p ein mächtiges Tool, um erste Fragen zu Marken, Medien und Menschen beantwortet zu bekommen – und das auf Knopfdruck verfügbar und kostenlos – zumindest für den privaten oder wissenschaftlich orientierten Nutzer.

Weitere Blogbeiträge

Zurück zum Blog